Samstag, 9. Februar 2019

Fünf Fragen... nach dem Fünften

Es ist mal wieder soweit und ich bin mal wieder zuspät dran, fünf Fragen am Fünften stehen an. Heute am Neunten. Es geht diesmal um Superkräfte, coole Geräusche und eine Ansammlung von Zeug. Neugierig? Dann bleiben Sie dran!


Fünf Fragen am Fünften ist eine monatliche Kolumne die von Luzia Pimpinella auf ihrem Blog ins Leben gerufen wurde. Ich verstehe diese Kolumne mir ihren Fragen als eine kleine Reise zu mir selbst - kommt mit und macht mit!






Was ist deine Superpower?


Eine richtige Superkraft habe ich leider nicht, aber wer hat die schon!? Ich finde ja die Fragen die am schwersten zu beantworten sind, sind die bei denen man seine eigenen positiven Eigenschaften nennen soll. Man will sich selbst nicht übermäßig beweihräuchern und Eigenlob stinkt sowieso. Oder vielleicht auch nicht? Eigentlich ist es ja doch so, dass ein gutes Maß an Eigenlob den Selbstwert steigert und der ist, wie wir ja alle wissen, überaus wichtig wenn man glücklich sein will.
Mit diesem wunderbar übertriebenen Einleitungssatz wären wir dann auch bei meiner persönlichen Superpower. Ich bin ein absoluter Analytiker. Ich kann so ziemlich jede Frage, jedes Thema, jedes Gefühl in seine kleinsten Bestandteile zersetzen und sezieren. Die meisten würden wohl sagen ich bin ein ziemlicher Kopfmensch. Diese „Verkopftheit“ ist nicht unbedingt immer eine positive Eigenschaft denke ich aber, sie hilft mir auf jeden Fall auch in heiklen Situationen ziemlich sachlich und nüchtern zu sein. Zumindest nach außen.
Das Kind das vom Klettergerüst fällt und sich eine Platzwunde an der Stirn einhandelt, für die meisten Mütter eine Katastrophe und Grund genug für einen hysterischen Anfall der seines Gleichen sucht. Natürlich ist es für mich auch ein furchtbares Gefühl wenn sowas passiert! Aber ich kann trotzdem klar denken und auch ohne Hysterie sowohl einen Krankenwagen rufen als auch Erste-Hilfe leisten.
Das analytische Denken ist Fluch und Segen gleichermaßen für mich. Denn wer alles zerdenkt, denkt ziemlich viel und dass, ist oft auch echt anstrengend.




Was kannst du nicht wegwerfen?

Ich würde sagen ich bin ein „Erinnerungs-Messi“. Ich kann mich unheimlich schlecht von Dingen trennen mit denen ich Erinnerungen verbinde. Mein Gedächtnis ist zwar ziemlich fotografisch und ich vergesse eigentlich kaum Erlebnisse und Ereignisse. Aber trotzdem ist es schön, einen Gegenstand zu haben den man von Zeit zu Zeit in den Hand nehmen kann um in Erinnerungen zu schwelgen.
Deshalb habe ich wohl auch einen mittlerweile fast 12 Jahre alten, positiven Schwangerschaftstest wohl behütet in der Erinnerungsbox von meiner Tochter liegen. Die meisten Mütter heben sowas wohl – wenn überhaupt – eher in Form eines Fotos vom positiven Test auf. Eklig? Vielleicht, aber mir egal. Er ist sorgsam mit Klebeband verschlossen und liegt vermutlich auch die nächsten 11 Jahre noch in seiner Kiste zusammen mit Tageszeitung, einem Stück Nabelschnur, dem ersten Strampler und anderen Kleinigkeiten.




Worauf freust du dich jeden Tag?

Diese Frage zu beantworten fällt mir tatsächlich extrem schwer. Ich habe mir glaube ich noch nie wirklich viele Gedanken dazu gemacht, worauf ich mich freue. Unser Alltag ist momentan noch ziemlich eintönig und beschränkt sich in der Regel auf einen sehr unspektakulären und gleichbleibenden Ablauf zuhause.
Ich freue mich also in dem Sinne selten auf irgendwas, es sei denn es steht etwas besonderes an. Ich freue mich zum Beispiel auf den bevorstehenden, fünften Geburtstag von unserem Minimenschen und dem Geburtstag von meinem Mann der am gleichen Tag ist. Auch freue ich mich auf unseren Pärchen-Kurztrip im März nach Hannover, wo wir wieder zwei sehr schöne Tage zu zweit verbringen werden.
Wenn es ums tägliche geht, freue ich mich eher über etwas als das ich mich auf etwas freue. Zum Beispiel über meine Kinder, darüber das sie gesund sind, darüber das ich einen wundervollen Ehemann habe.





Welche*s Geräusch*e magst du?


Die Frage ist irgendwie witzig. Tatsächlich mag ich nämlich einige – vielleicht eher ungewöhnliche – Geräusche. Ich mag das Tippen auf einer Schreibmaschine oder einer mechanischen Tastatur. Das Geräusch was kleine Glasfläschchen (zum Beispiel zum Basteln) machen wenn sie in einer Kiste aneinander klirren. Ich mag Regen auf dem Dachfenster und einige andere Geräusche die mir natürlich wenn ich darüber aktiv nachdenke, nicht einfallen. Meist ist es so situationsbeding irgendwie, ich höre etwas und denke mir „Oh, ich mag dieses Geräusch“ aber ist das Geräusch weg brennt sich das ganze nicht so sehr in meine Erinnerung ein das ich es jetzt aufzählen könnte.




Was hast du immer im Kühlschrank?


Neben den üblichen Lebensmitteln wie Aufschnitt und sowas habe ich eigentlich immer Sojasoße im Kühlschrank. Mein Göttergatte und ich mögen gern asiatisches Essen und ich mache uns oft wenn es mal schnell gehen soll Ramen oder gebratene Nudeln. Dafür ist Sojasoße eben unabdingbar.
Mit Kindern im Haushalt auch nicht zu vernachlässigen sind für mich Kühlpads! Auch die sind eigentlich immer im Kühlschrank, wenn sie nicht gerade im Einsatz sind oder eins der Kinder sie mal wieder verschleppt und im Kinderzimmer vergraben hat.




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